Das Jahr neigt sich dem Ende zu.

In wenigen Stunden erscheint die Zahl 2019 auf unseren Handys, Computer und sonstigen elektronischen Geräten.

Für manche von Euch war 2018 ein gutes Jahr.

Für andere kein so schönes Jahr.

Egal, wie die Bilanzen ausfallen, man muss immer versuchen positiv in die Zukunft blicken.

Wie feierst Du Sylvester?

Gibt es in Deiner Familie eine bestimmte Sylvestertradition?

Oder hast Du Traditionen von Freunden oder anderen Regionen übernommen?

Wenn man in anderen Ländern/Regionen gelebt hat,

oder wenn man mal Sylvester woanders gefeiert hat,

dann hat man immer wieder andere Sylvestertraditionen kennengelernt.

Und sich vielleicht in einigen verliebt und übernommen.

(und somit transkulturell 😉 )

Viele Leute, die das deutsche Sylvester erleben, sind zum Beispiel vom Böllern und dem Feuerwerk begeistert.

In vielen Ländern ist privates „feuerwerkeln“ nämlich verboten.

Andere finden das „Bleigießen“ interessant, das eigentlich auch eine aus dem antiken Griechenland übernommene Tradition ist.

(Seit diesem Jahr 2018 ist das Bleigießen jedoch verboten,

man muss nun auf Zinn zurückgreifen…

ich habe meinen Löffel und Zinn schon bereit 😉 ).

Dann gibt es noch den Sketch „Dinner for one„, der in Deutschland zum Kult geworden ist….

…und die verschenkten Marzipan-Schornsteinfeger, -Schweinchen und das Kleeblatt, die einem im neuen Jahr Glück bringen soll.

 

Übernommene Traditionen

Da ich lange Zeit in Spanien gewohnt habe, habe ich mich auch in eine kleine Sylvestertradition verliebt.

„Das Traubenessen mit jedem Kirchglockenschlag“

Mit jedem Glockenschlag der Kirchturmuhr, die Mitternacht anzeigt,

und daraufhin zwölf Mal schlägt,

wird eine Traube in den Mund geschoben.

Einfach ist es nicht, da man am Ende den Mund voller Trauben hat und man sich vorher überlegen sollte,

wie man die eine Traube herunterbekommt, wenn die nächste schon hereinkommt.

Es ist allerdings lustig.

Diese Tradition wird auch in einigen lateinamerikanischen Ländern praktiziert.

Dann gibt es Freunde, die rote Unterwäsche an Sylvester tragen.

Das ist in Italien sehr verbreitet, ein bisschen auch in Spanien.

In Brasilien kleidet man sich ganz in weiß.

Wenn man an einer brasilianischen Küste wohnt, geht man an Sylvester an den Strand und wirft Blumen ins Meer,

zu Ehren der Meeresgöttin Idemanjá- oder Dona Janaína, wie man sie in Brasilien nennt.

Das ist alles spannend zu hören und zu lesen.

Und man sieht, dass wir Menschen letztendlich alle gleich sind.

Wir sind alle ein bißchen abergläubisch.

Wir führen die Dinge nur verschieden aus.

 

Nächstes Jahr

Diesen Pfau habe ich vor einigen Jahren in Mexiko fotografiert.

Pfauen habe ich schon immer faszinierend gefunden.

Der Pfau kommt ursprünglich aus Indien, wo er ein heiliges Tier ist.

Er wurde aber früh auf andere Kontinente gebracht.

In Deutschland erscheint er sogar auf den Wappen einiger Städte, wie zum Beispiel Neuwied.

 

Warum ich hier ein Pfau-Foto hereinposte?

 

Der Pfau repräsentiert unter anderem Reichtum, Liebe, Reichtum und Schönheit.

Und in diesem Sinne wünsche ich Dir ein wunderbar prickelndes spannendes neues Jahr!

Möge es Dir viele wunderschöne Erlebnisse,

viel Lachen,

unzählige Sonnenscheine,

großartige Momente,

tonnenweise Liebe,

finanzielle Erfolge,

eine gute Gesundheit,

transkulturelle Erfahrungen,

und Zeit, gegenwärtige gelebte Stunden bewusst zu erleben,

bringen!

 

Guten Rutsch ins neue Jahr 2019!

 

 

Immer noch genervt von der Frage: Woher kommst du?
Entdecke die Erfahrung mit all Deinen Kulturen den inneren kulturellen Frieden zu finden!
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